Juni 2010
Wenn sich Projekte überschneiden, dann geht es bei keinem so richtig voran. Das ist es, was mir derzeit zu schaffen macht. Das eine muss ich, das andere sollte ich und ein weiteres will ich fertig machen. Dazu noch Termine und ... die Fußball-WM. Es ist also schwer zu erraten, dass da momentan nicht viel läuft bei mir. Und so schließe ich schnell die Sprechblase für dieses Mal, um noch ein wenig Zeit zu finden. Für eines der Projekte? Hm, was soll ich sagen, tja also, eigentlich ist gleich wieder ein Fußballspiel. Aber doch: Ein bisschen was werde ich noch schreiben. Für Projekt Nummer zwei: Sollte ich! Muss ich hängt leider, weil ich da auf Autorenkollegen warte. Und will ich, ja, das kommt halt zum Schluss dran.
Mai 2010
Wie auf der Startseite meiner Homepage seit Mitte Mai zu sehen ist, kam "Geheimnisvolle Geschichten I" mittlerweile bei mir an. Auch eine erste Rezension ist zu lesen. Ich bin sehr froh, dass das Buch und meine Geschichte so gut dabei abgeschnitten haben. Weitere Rezensionen werden folgen. Aufgrund einiger spendablen Momente des Verlages und des Herausgebers konnte ich allein zwei Rezenzionsexemplare verschicken. Und ich weiß, der Herausgeber, Erik Schreiber, hat ebenfalls welche weggegeben. Von jemandem, der das Buch bei mir gekauft hat, habe ich bereits eine Vorbestellung für den nächtes Band, weil der erste so gut gefiel. Nun wird an Band 2 noch kräftig gewerkelt. Quasi handelt es sich dabei also um eine Blindbestellung. So etwas hatte ich noch nie.
Nach der Aktualisierung dieser Seite werde ich mich an ein Exposee setzen. Bislang war es noch nicht nötig für mich, eins zu schreiben, also auch hier eine Premiere. Gut, dass wir das als Geschichtenweber einmal mehr im Rahmen einer Projektarbeit durchführen. Zu diesen Zeiten erkenne ich immer wieder, wie wertvoll die gute Zusammenarbeit in einer funktionierenden (Autoren-)Gemeinschaft ist.
Wo wir gerade beim Thema Geschichtenweber sind: Erneut hat sich Philipp Bobrowski die Arbeit gemacht und einen Artikel über die Autorengruppe geschrieben, der hier zu finden ist. Danke Philipp!
Und zu guter Letzt möchte ich mich bei dem Künstler Gerd Scherm bedanken, der uns in Ansbach so zuvorkomend behandelt hat, als wir uns sein Theaterstück "Alexander der letzte Markgraf" angeschaut haben, mit spezieller Schlossführung und Einführung in das Stück mit Gerd und dem Intendanten. Danke Gerd! Ich hoffe auf zahlreiche Gastspiele und viele Termine für die nächste Spielsaison.

April 2010
Die Lesungen in Wetzlar sind vorüber. Ein paar Bilder von mir gibt es hier anzuschauen.
Ansonsten habe ich weiter fleißig geschrieben und recherchiert. Die Rohfassung des nächsten Romans steht zu mehr als 75 Prozent. Wenn nicht viel dazwischen kommt (was ich allerdings befürchte), dann schaffe ich es vielleicht noch, vor dem Sommerurlaub fertig zu werden.
Ein Vorteil des fleißigen Schreibens ist, dass man voran kommt. Ein Nachteil ist es, dass es für diese Zeit nicht viel zu berichten gibt. Und so schließe ich die Sprechblase des Aprils und freue mich auf die schönen Dinge, die mich im Mai erwarten. Ein paar davon stehen schon in meinem Kalender.
März 2010
Nein, ich schreibe die Sprechblase nun doch wieder wie bisher. Der Telegrammstil des letzten Monats hat mich nicht überzeugt.
Im April lese ich in Wetzlar, Genaueres seht ihr auf meinem Termin-Link. Außerdem wurde ich für eine Lesung im Juni eingeladen. Da steht der Termin aber noch nicht fest. Ich werde euch noch rechtzeitig informieren - auch über wkw, Facebook etc.
Tja, und dann war da noch die Buchmesse. Ich verarbeite immer noch die Eindrücke. Am Samstag kamen wir in Leipzig an, rechtzeitig zur Geschichtenweber-Lesung. Ich durfte auch gleich den Kameramann spielen. Und dann ging es erst richtig ins Getümmel! Viele mir bekannte Leute habe ich gesehen, einige gesprochen. Ehrlich gesagt war es mir zu hektisch. Teilweise führte ich zwei Gespräche gleichzeitig, was vermutlich zur Unzufriedenheit aller Beteiligter geführt hat. Da lobe ich mir doch beschaulichere Veranstaltungen wie die Buchmesse Convention oder den Marburg Con, obwohl es auch da manchmal ganz schön rund geht. Ob ich im nächsten Jahr wieder nach Leipzig fahre, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn ich dann einen Bestseller zu präsentieren habe.

Februar 2010
Ich bin ja nun einige Zeit bei Facebook. Man mag dazu stehen, wie mal will; Farmville-Spielchen und ähnliches spiele ich nicht. Was aber genial ist - und das habe ich erst dieser Tage festgestellt: Für meine Sprechblase bietet diese Community mit die Stichworte, so dass ich mir keine Einträge mehr im Kalender zum Monatsende mehr machen muss. Wenn etwas Besonderes passiert, dann verbreite ich es sowieso schon über Facebook und brauche in der Sprechblase nur noch eine Zusammenfassung zu machen.
Also dann:
Am 06.02. ging es um einen Hundsfott. >> Hm. Na ja, gut.
Am 16.02. freute ich mich, dass bald Aschermittwoch ist. >> Klar, da sitzen die ganzen Verrückten wieder brav an ihrem Arbeitsplatz.
Am 20. 02. ging es richtig rund. Einen Eintrag zu Radio Tatort kommentiere ich hier nicht. Dann ging es um eine Hotelreservierung in Ansbach, weil wir uns dort das Theaterstück "Alexander der letzte Markgraf" von Gerd Scherm anschauen wollen. Schließlich noch die Nachricht, dass ich bei meinem aktuellen Buchprojekt - TARAAA TARAAAA - die 50%-Marke geschafft habe. In der Rohfassung.
Am 22.02. habe ich von einem Buchblock für eine neue Anthologie berichtet. Da verweise ich auf meinen Eintrag im Januar. Es geht um die Kurzgeschichte "Déjà-vu".
So, ob dies nun das künftige Format sein soll, weiß ich wirklich nicht. Im nächsten Momat wird sowieso alles anders sein, denn bis dahin war Buchmesse in Lepzig.
Januar 2010
Beim Roman eher mittel-fleißig, bei einer Kurzgeschichte dafür zum Abschluss gekommen, das ist der Januar in Kurzform.
Das Lektorat für meine Kurzgeschichte "Déjà-vu", die demnächst im Wunderwaldverlag erscheinen soll, war sehr inspirierend. Das Buch soll, so hörte ich, zur Leipziger Buchmesse herauskommen. Nun, ich werde hinfahren und mal schauen, ob es im Regal steht. Dazu habe ich mich schon bei der Verlegerin und dem Herausgeber zu einem kurzen Besuch am Stand angekündigt. Und die Übernachtung ist auch schon bezahlt. Abends gibt es wahrscheinlich noch einen gemeinsamen Schmaus mit den Geschichtenwebern. Was ich mich auf diesen Tag freue! Wenn nur die lange Anreise nicht wäre.
Und schon wieder eine Einladung zu einer Anthologie erhalten. Ich frage mich, wie es da mit dem Roman weitergehen soll. Steampunk wird das Thema sein. Steampunk?, fragt ihr. Vor ca. zwei Jahren waren das zumindest meine Worte. Da wir im Zeitalter des Fremdwissens und der Verlinkung leben, verweise ich der Einfachheit halber auf Wikipedia. Dieses Genre scheint schwer im Kommen zu sein. Auch bei den Geschichtenwebern ist eine Anthologie zu diesem Thema in Arbeit, woran ich mich aber nicht beteilige, es nicht einmal versucht habe – wegen des vorhergehenden Romans. Nun also doch. Es wird wohl noch ein bisschen dauern, bis der Herausgeber die Autoren beisammen hat und es dann richtig losgehen kann, doch ich hoffe wirklich, dass dieses Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss kommt.
Genauso übrigens wie mein Roman, an dem ich nun weiterschreiben werde.

Dezember 2009
In diesem Monat konnte ich meine Schreibwut so richtig ausleben. Das habe ich gut ausgenutzt und bin mit meinen zweiten Weimar-Roman gut voran gekommen.
Am Tag vor Heiligabend waren wir in Weimar. Dort habe ich noch ein paar Recherchen angestellt. Obwohl es solche Leute wie mich, die dutzendweise Straßenzüge fotografieren und im Goethehaus am Frauenplan mit eigenem Plan vor sich hin murmelnd hin und her laufen, gerade in Weimar einige geben wird - zumindest stelle ich mir das so vor - bin ich ein paar Mal komisch angeschaut worden. Na, mir war es egal. Besonders interessant fand ich es, wie gut ich mit den alten Stadtplänen von 1812 und 1841 in der Innenstadt zurecht gekommen bin.
Anschließend waren wir recht edel im Städtchen Blankenburg untergebracht. Dort habe ich doch tatsächlich in einer kleinen Buchhandlung Bücher des Blitz- und des Festa-Verlags gesehen. Das war mal eine Überraschung!
So, Ihr Lieben, ich wünsche euch einen fabelhaften Start für das Jahr 2010. Ich hoffe, Eure Wünsche und Hoffnungen für die nächsten 365 Tage mögen in Erfüllung gehen!

November 2009
Nach gut fünf Wochen Reparatur habe ich endlich mein Notebook wieder. Nervöse Zuckungen und gedankliche Abwesenheit waren die Folge; nun bin ich auf dem Weg der Besserung. Natürlich habe ich in dieser Zeit kaum etwas schreiben können und muss mich erst wieder in den aktuellen Text einfinden, der ja noch nicht gar so weit fortgeschritten ist. Den Schreibrückstand werde ich wohl nicht aufholen können, bin erst einmal froh, all die anderen computergestützten Funktionen wieder aufnehmen zu können. Der Berg angesammelter sonstiger Arbeiten ist mittlerweile kleiner. Doch es bleibt genug zu tun. Also bis nächsten Monat.

September 2009
Ein wenig überraschend erreichte mich die Nachricht, dass meine Geschichte Comic-Strip nun in der XUN Ausgabe Nr. 22 erscheint, ebenso eine Illustration meiner Tochter. Es ist vielleicht schon zwei Jahre her, als ich die Geschichte einschickte. Das bedeutet für mich, dass dem Magazin genügend Stoff zur Verfügung steht, um aus dem Vollen zu schöpfen und Qualität anzubieten. Es wäre wünschenswert, wenn die Verkaufszahlen dies wiederspiegelten. Da habe ich allerdings keinen Einblick.
Nach einigem Hin und Her weiß ich nun endlich, woran ich als nächstes arbeite. Es wird nicht das alte Projekt sein, an dem ich im August noch stricken wollte. Da ich für meinen historischen Weimar-Roman einiges an Recherche betrieb, dachte ich mir nun, das müsse sich wenigstens zweimal lohnen. Es wird also wieder etwas Historisches werden, und das klassische Weimar wird erneut eine große Rolle spielen. Die Planung für den Text ist beendet, die Handlungsweisen der Charaktere vorbestimmt. Nun muss ich sie nur noch von der Leine lassen. Zuviel will ich nicht verraten, doch eines vorweg: Es geht um Gier und Machtstreben, um Verrat an denen, die wir lieben, um Entfremdung. Trotz des historischen Charakters des Romans ist das Thema zu jeder Zeit so aktuell wie nie zuvor.

August 2009
Das Sommerloch hat in diesem Monat seinen Namen verdient. Es ist nicht viel passiert. Ich war im Urlaub, habe zeitweise bei 46 Grad Celsius nur noch gejapst. So langsam beginne ich, an einem alten Projekt weiterzuarbeiten, das ich wegen des Weimar-Romans, der mir (glücklicherweise) dazwischen kam, unterbrochen hatte. Natürlich muss ich mich nun wieder komplett einlesen. Und damit mache ich auch gleich weiter, damit es irgendwann Neues zu berichten gibt.

Juli 2009
Es gibt Erfreuliches zu berichten:
Vor wenigen Tagen habe ich mein Manuskript des historischen Weimar-Krimis an den Verleger geschickt und harre der Dinge, die da auf mich zukommen mögen. Auch wenn ich weiß, dass die Arbeit noch längst nicht getan ist, bedeutet das doch einen großen Schritt für das Buch. Im Rahmen der Recherche, die ich mit Hilfe des Staatsarchivs durchführen konnte, haben sich noch ein paar Einzelheiten geändert. Die historische Belegung ist damit noch genauer geworden.
Nach ungefähr zwei Jahren sind endlich die Seelord-Geschichten erschienen. Ich habe schon fast nicht mehr dran geglaubt, dass es mit dem Buch noch etwas wird. Mein Beitrag heißt "Die Insulanerin" und ist sehr düster und beängstigend gehalten. Informationen zum Buch gibt es (noch) auf meiner Startseite und (natürlich) auf meiner Veröffentlichungsseite.
Wie auf meiner Startseite gemeldet, sind "Die Unterirdischen" für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Ich bin sehr gespannt, ob es dieses Buch schafft, den Preis abzuräumen. "Die Formel des Lebens" war im Vorjahr auch nominiert, hatte sich am Ende aber leider geschlagen geben müssen.

Juni 2009
In diesem Monat besuchten wir London als typische Touristen. Das war richtig anstrengend für die Beine und die Geldbörse. Einiges hat mir gefallen, von anderem war ich doch enttäuscht. Interessant fand ich auf alle Fälle, dass wir jeden Tag mit dem Zug (Mind the gap!) an dem Kraftwerk von Pink Floyds Album Cover zu Animals vorbeigefahren sind (Battersea Park).
Die letzte Ölung meines Weimar-Manuskripts geht mit raschen Schritten voran. Antwort erhielt ich vom Weimarer Stadtarchiv (Vielen Dank!) und vom Staatsarchiv Thüringen in Weimar (auch danke, trotz nicht avisierter Gebührenberechnung). Nun gilt es, das Material noch auszuwerten und das Ergebins entsprechend zu verwenden. Ein paar Seiten muss ich auch noch überarbeiten und ein paar Notizen im Text auf ihre Stimmigkeit hin überprüfen.

Mai 2009
Wie jedes Jahr im Mai stand die Marburg-Convention auf dem Programm. Und wie in jedem Jahr war es eine klasse Veranstaltung – auch wenn ich das Gefühl hatte, dass diesmal weniger Gäste anwesend waren. Da in Marburg jedoch das familiäre Zusammensein im Vordergrund steht, war das nicht so schlimm. Allerdings hätte ich gerne mit einigen, die in diesem Jahr nicht anwesend waren, gerne einmal wieder ein paar Worte von Angesicht zu Angesicht gewechselt, wo sonst der Mail-Verkehr oder die Projektarbeit im Internet-Forum den persönlichen Kontakt ausmachen. Zum ersten Mal hatte ich einen eigenen Autorenstand, und der hatte sich auch gelohnt. Ich habe Bücher verkauft und kam schnell in Kontakt mit vielen anderen aus der Szene. Schließlich überraschte mich der Autor und Verleger Wilfried Hary noch mit druckfrischen Exemplaren meines überarbeiteten Roman (vormals "Das Dorf", aktuell "Der zweite Sohn Gottes"), die ich gleich mit ausstellen konnte. Nähere Infos dazu gibt es auf meiner Startseite und irgendwann auch unter der Rubrik "Veröffentlichtes".

Die Geschichtenweber lesen auf der Marburg-Convention.
Die für den 28. Mai 09 geplante Lesung in Wetzlar musste aus persönlichen Gründen des Veranstalters leider auf einen ungestimmten Termin verschoben werden.

April 2009
Die Zeit des Stillstandes ist vorrüber; es gibt Neues zu berichten:
Mein Roman "Das Dorf" wird wahrscheinlich unter einem anderen Titel und in einer komplett überarbeiteten Fassung veröffentlicht. So hat sich die Arbeit, die ich im Winter in dieses Projekt hinein gesteckt habe, gelohnt. Mehr will ich aber noch nicht verraten. Die Zusage des Verlegers habe ich zwar bereits, aber man soll ja das Fell des Bären nicht verkaufen, solange man ihn nicht gefangen hat, gelle?
Das Heft "Horror" Band 57 gibt es als günstiges eBook bei soforthoeren.de.
Zur MarburgConvention (siehe meine Termin-Seite) habe ich einen Autoren- oder wenn man so will, einen Ausstellertisch gebucht. Ich bin sehr auf die Erfahrung gespannt. Daneben gibt es dort auch einen weiteren Lesetermin – diesmal in Wetzlar.
Und zum Schluss das Wichtigste: Ich arbeite an meinem Roman weiter. Nun wird er überarbeitet. Da gibt es einiges aufzupolieren, wie ich gemerkt habe. Aber die Arbeit geht ganz gut voran. Ein bisschen Recherche ist auch noch damit verbunden. Zufällig habe ich aber einen historischne Stadtplan erwerben können, mit dessen Hilfe ich einige Dinge anschaulicher und genauer beschreiben kann.
März 2009
Am 25. März habe ich in Darmstadt Eberstadt beim 49. Darmstädter Spät Lese Abend gelesen. Volkmar Kuhnle hat einen kleinen Bericht dazu verfasst, siehe auch meine Rubrik Archiv. Die Lesung ist gut verlaufen, und das Publikum hat hervorragend "mitgearbeitet", besser, als ich es mir erhoffte. Eigentlich hatte ich mir schon gedanklich drei Versuche festgelegt, doch gleich beim ersten Mal stimmte das Engagement und die Lautstärke, dass ich fast ein bisschen aus dem Tritt gekommen bin. Wer nun wissen möchte, was genau das Publikum zu tun hatte, der kann das gerne bei einer meiner nächsten Lesungen erfahren, bei denen ich mitwirke, wenn "Die Unterirdischen" vorgestellt werden. In der Rubrik Termine sind entsprechende Hinweise. Ein kleiner Tipp: Das erste Wort meiner Geschichte, die ich zu diesem Buch beitragen durfte, sollte laut gerufen werden.

Februar 2009
Immer noch gibt es wenig Neues zu berichten. Den alten Text, den ich "nur mal eben so" überarbeiten wollte, habe ich beinahe durch. Ich muss ihn anschließend nur noch nach Flüchtigkeitsfehlern durchschauen, dann kann er auf die Reise gehen. Bislang habe ich ihn um rund 70 Manuskriptseiten gekürzt. Das ist eigentlich schade um die viele Arbeit, die ich mir einstmals machte, doch es war unbedingt notwendig.
Außerdem habe ich bei den Veranstaltern des Marburg-Con nach einem Autorentisch gefragt. Die Antwort steht noch aus. Sollte das klappen, werde ich einen kurzen Hinweis bei der Rubrik Termine unterbringen.
Ansonsten werde ich mich bald auf meine nächste Lesung vorbereiten. Auch hier gibt es die Informationen bei meinen Terminen.
So, jetzt geht es weiter im Text – aber nicht hier.

Januar 2009
Ich hoffe, Ihr habt das neue Jahr gut begonnen. Augenblicklich gibt es nicht viel Neues zu berichten, denn vor den Neuigkeiten steht natürlich die Arbeit daran. Die Schreiberei hat langsam wieder begonnen, aber noch nicht in dem Maße, wie ich es mir wünsche. Doch der Schreibzug hat Fahrt aufgenommen – und bald wird er wieder viele schwarze Buchstaben ausstoßen.
Etwas gibt es doch noch zu berichten. Die Geschichtenweber werden am 23. Mai 2009 bei der Marburg-Convention lesen, wahrscheinlich mit meiner aktiven Beteiligung. Gleich werde ich meine Termin-Seite aktualisieren, da könnt ihr dann nachschauen.
Dezember 2008
Leider konnte ich aufgrund einer Krankheit, die mich arg beutelte, in diesem Monat nicht so kreativ sein, wie ich es eigentlich sein wollte. Das wird sich auch noch ein bisschen ins neue Jahr hineinziehen. Aus diesem Grund gibt es zu meiner Schreiberei kaum Neues zu vermelden, außer dass ich so langsam damit begonnen habe, einen alten Text aufzupolieren. Leider gestaltet sich das umfangreicher als geplant. Aus dem Polieren ist praktisch eine Komplettentrümelung geworden. Dieser Text, den ich 1996 geschrieben habe, ist stilistisch mittlerweile weit von dem entfernt, was ich heute als gut bezeichnen würde. Positiv gesehen kann man daran aber festmachen, wie sehr ich mich in der langen Zeit entwickelt habe, denn ganz ehrlich: Bei so manchen alten Formulierungen gruselt es mich heute.
Ich wünsche Euch allen ein wundervolles Jahr 2009 mit Gesundheit, Glück und Erfolg bei dem, was Ihr Euch alles vorgenommen habt.
November 2008
Rechtzeitig zur Adventszeit wird es nun bei mir auch etwas ruhiger. Die erste Rohfassung meines Romans ist fertig. Nun lasse ich sie ein bisschen liegen bevor ich sie einer gründlichen Überarbeitung unterziehe und werde mich erst einmal anderen Dingen widmen.
Das war nun der bislang längste Text, den ich zu bewältigen hatte. Als ich nun das Wort "ENDE" drunter setzen konnte, ist mir doch reichlich Gewicht vom Herzen gefallen, und es war mir auch zum Feiern zumute. Leider stellte sich bei mir gleich im Anschluss an das Ende der Beginn eines sehr hartnäckigen Hustens ein, der mich reichlich beutelte. Mit den Nachwehen habe ich auch nach einer guten Woche immer noch zu kämpfen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich ab nächster Woche weiter machen kann. Denn es hört nie auf. Nach einem Ende kommt ein neuer Anfang. Und so geht es weiter, immer weiter. Vielleicht kümmere ich mich nun um zwei Kurzgeschichten, bevor ich ein älteres Manuskript frisiere, um dann wieder an der Rohfassung des Romans zu werkeln.
Wie wir von Christoph Hardebusch erfahren haben, war das Gewinnspiel zu "Die Unterirdischen" ein großer Erfolg – insbesondere für die fünf Siegreichen. Herzlichen Glückwunsch.

Oktober 2008
Als ich gestern ca. um 12 Uhr 40 bei der BuchmesseConvention eintraf, brauchte ich den ganzen Tag, um tatsächlich anzukommen. Wie immer, wenn ich die Maut-Stelle passiere, beginnt für mich ein Rausch, der bis zum nächsten Tag anhält. Und in diesem Jahr war das besonders „schlimm“.

Da waren so viele Gesichter, so viele Bekannte und Langenichtgesehene, dass ich überhaupt nicht zur Ruhe kam. Zuerst suchte ich natürlich den Stand der Geschichtenweber auf. Da war schon ein beachtlicher Haufen Menschen zusammengekommen, teilweise auch gerade erst eingetroffen, andere schon etwas länger anwesend. Die ersten hielten bereits DAS Buch in der Hand: Die Unterirdischen, die Anthologie, die in Zusammenarbeit mit dem Wurdack Verlag, Christoph Hardebusch und den Geschichtenwebern entstanden ist. Nahezu druckfrisch hielt mir jemand ein Exemplar vor die Nase und sofort wollte ich meine Bücher haben. Eine Minute später belagerte ich Ernst Wurdack an seinem Stand, erhielt meine Unterirdischen und war seelig. Ein paar Worte mit Ernst wechseln? Unmöglich. Der gute Mensch war schon wieder mit jemand anderem beschäftigt, ich glaube einem Mitautor an eben diesem Buch, der ebenfalls so schnell wie möglich das Werk in Händen halten wollte.
Schnell packte ich ein Buch aus, machte schon das erste „Geschäft“ mit einem Kollegen und war auf Autogrammjagd. Schließlich wollte ich alle anwesenden Mitautoren, die ebenfalls nach Dreieich gekommen waren, in diesem Buch verewigt wissen.
Anschließend folgten Gespräche, Gespräche. Ich wusste kaum, wie mir geschah. So viele liebe Menschen, die meine Interessen teilen. Als ich Nina Horvath sah, die gerade eingetroffen war, und von ihr ein Buch signiert haben wollte, meinte sie vorwurfsvoll: „Ich dachte, du kommst zum Knuddeln!“ Das haben wir dann gleich nachgeholt.
Die Zeit verging wie im Flug, auf die Uhr schauen, schnell noch etwas essen, wollte ich doch zu Karl-Heinz Witzkos Lesung über die Kobolde.
Witzko machte seine Sache sehr gut, scheint ein angenehmer Zeitgenosse zu sein, immer ein Schmunzeln auf den Lippen. Klar, dass er dieses Schmunzeln auch in seine Bücher überträgt. Der Autor nutzte jede Minute, die er zur Verfügung hatte. Schon wieder ein Blick auf die Uhr. Um 16 Uhr war Autogrammstunde der Geschichtenweber mit Christoph Hardebusch. Da musste ich doch auch hin, hatte mir extra einen Stift eingepackt. Doch als Witzko genau um diese Uhrzeit mit seiner Lesung endete, wollte ich ihn nicht so einfach davon kommen lassen. In Windeseile kaufte ich mir an einem anderen Stand ein Kobold-Buch und ließ es mir von ihm signieren. Er hatte mich von seiner Schreiberei überzeugt.

So, jetzt aber ab und Autogramme geben. Da standen sie schon im Pulk, die Geschichtenweber, und signierten. Bald waren die ersten Bücher bei mir angelangt. So viele Unterschriften an einem Tag hatte ich wohl noch nie geleistet. Die Bücher gingen wild herum, schwer, da noch einen Überblick zu behalten, wessen Buch man gerade in der Hand hielt. Dann kamen noch ein paar Exemplare für die Verlosung dazu, die Christoph Hardebusch über seine Website organisieren will.
Und schwubs, war es Zeit für die Lesung der Geschichtenweber. Leider wieder in dem Raum vom letzten Jahr, der eine grauenvolle Akustik hat. Vorgestellt wurden noch einmal „Die Formel des Lebens“, weil sie ja nominiert war für den Deutschen Phantastik Preis. Danach folgten die beiden neuen Werke der Geschichtenweber: „Darwins Schildkröte“ und „Die Unterirdischen“.

Es war mittlerweile 18 Uhr 30, als ich endlich eine entspannte Runde durch den Hauptsaal machen konnte, doch zu viel Zeit hatte ich auch nicht, denn in einer halben Stunde war Preisverleihung.
Tja, was soll ich sagen: Leider hat es „Die Formel des Lebens“ nicht geschafft, aus ihrer hervorragenden Nominierung auch den Preis für die beste Original-Anthologie einzuheimsen. Trotzdem hat „Die Formel“ gewonnen. Jörg Olbrichs Beitrag zu diesem Buch „Herz aus Stein“ gewann den Preis für die beste deutschsprachige Kurzgeschichte.
Und nun prasselten die Glückwünsche auf Jörg ein. Armer Kerl, hatte er doch einiges auch auszuhalten, namentlich durch mich.
Das Abendessen wurde etwas eng, insgesamt aber wieder gemütlich. Leider war für Michael Schmidt und „Anhang“ kein Platz mehr, denn es mussten trotz Reservierung noch Tische von der Terrasse des Restaurants herbeigeschafft werden, damit die Geschichtenweber inkl. Anhang überhaupt Platz hatten. Und lecker war es auch, Lendchentag – mmmmh! Ich glaube, es war gegen Mitternacht, als wir Philipp Bobrowski zu seinem Auto brachten und dort dann noch „dunkle“ Kofferraumgeschäfte machten. Eine Polizeistreife kam auch noch vorbei, doch die interessierte sich nicht für uns. Scheinbar machten wir keinen besonders kriminellen Eindruck.
So, und jetzt? Warten auf Mai. Auf die Marburg-Convention.

September 2008
Ich bin schon ganz gespannt. In wenigen Wochen halte ich das Buch "Die Unterirdischen" in der Hand. Ich lasse es mir vom Verleger mit zur Buchmesse-Convention mitbringen. Wie sieht das Cover in natura aus? Wie liegt das Buch wohl in der Hand? Jetzt habe ich schon in einigen Anthologien veröffentlicht, doch jedes weitere Buch, das ich in der Hand halte und in dem ich mit einem Beitrag vertreten bin, ist etwas ganz Besonderes.
Das nächste spannende Thema: Die Buchmesse-Convention. Nein, ich werde auch in diesem Jahr nicht lesen. Ich brauche das nicht, all das ganze Adrenalin. Ich will diesen Tag einfach nur genießen. Ich will mit bekannten Leuten reden, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich will mit neuen Leuten reden, die ich an diesem Tag kennenlernen werde. Ich will nach Büchern schauen, will nach Verlagen schauen. Ich will herumlungern. Und auf keinen Fall will ich Stress. Deswegen lese ich nicht an diesem Tag. Weil mir bei jeder Lesung das Herzchen bumbert.

August 2008
Einen Lesungstermin habe ich für den 25. März 2009 ausgemacht. Der liegt noch weit genug in der Zukunft, dass ich noch ganz locker bleiben kann. Es wird noch ein bisschen dauern, bis mich das Herzrasen deswegen erreicht.
Erfreulich ist, dass ich eine Möglichkeit gefunden habe, meinen Roman "Das Dorf" noch einmal verlegen zu lassen. Mit der Überarbeitung des Textes (mittlerweile neue Rechtschreibung, die allgemeine Technik hat sich geändert und mein Schreibstil sowieso) beginne ich gegen Ende des Jahres, wenn die Rohfassung für mein aktuelles Projekt steht. Das ist genau die richtige Betätigung, um von einem Manuskript den nötigen Abstand zu gewinnen, an dem man bis dahin nahezu ein Jahr lang gearbeitet hat.

Juli 2008
"Die Unterirdischen" werden bereits in der Verlagsvorschau des Wurdack Verlags angekündigt, noch ohne Cover, aber das wird sich bald ändern. Im Oktober soll das Buch erscheinen. Meine Vita und ein Bild von mir habe ich zum Abdruck weitergegeben.
Nachdem dieser Monat zu Beginn eher von Zahnarztbesuchen und Urlaub geprägt war, konnte ich mich in den letzten Tagen doch noch intensiv dem Schreiben widmen und habe alles aufgeholt, was zunächst liegen geblieben ist. Aber bald geht es zum Kieferchirurgen. Das gibt bestimmt wieder einen guten Stoff für eine Horrorgeschichte.

Juni 2008
Zum 30. Juni waren die Geschichten für das neue Buchprojekt der Geschichtenweber mit dem Arbeitstitel "Die Unterirdischen" für das Endlektorat fertigzustellen. Neben dem Schreiben der Geschichten haben wir uns in Gruppen auch den Beiträgen anderer Autoren gewidmet und uns gegenseitig in Kommentierungsrunden unterstützt, ähnlich, wie wir bereits bei "Die Formel des Lebens" vorgegangen sind. Nun warten wir mal ab, was das Endlektorat noch zu verbessern weiß.
"Die Unterirdischen" sollen bis zur Buchmesse-Convention erscheinen.
Im Rahmen von Recherchen für ein anderes Projekt, das allerdings noch ein wenig länger in Bearbeitung ist, lese ich gerade ein Buch über Ulrike von Pogwisch. Ich werde euch künftig immer mal wieder ein paar Häppchen an Informationen geben - vielleicht werdet ihr ja neugierig.

Mai 2008
Nach einer kleinen Pause, die mein neuer Webmaster Markus Wernecke dazu genutzt hat, meiner Homepage ein neues Gesicht zu verleihen, melde ich mich nun wieder. Ich würde gerne eure Meinung zu der Neugestaltung meiner Seite erfahren, gerne weitschweifende Lobhudeleien, aber auch konstruktive Kritik ist sehr willkommen. Schickt mir einfach eine Mail!
Außerdem gab es eine besondere Veranstaltung, die Marburg-Convention. Bereits um halb elf trafen wir in Marburg ein, denn wir wollten bei der Lesung der Apokalyptischen Schreiber dabei sein, und die war die erste im Programm.
Wir trafen viele bekannte Gesichter, allein acht aktive Mitglieder des Geschichtenweber-Forums. Schön, dass hier auch einmal ein neues Gesicht dabei war. Einige Kleinverlage stellten ihre Waren aus, u.a. der Blitz-Verlag und der Wurdack-Verlag. Daneben war mal wieder das Rauscher-Antiquariat dabei, das auf einer solchen Veranstaltung nicht fehlen darf. Einige Bücher habe ich gekauft, gebrauchte und neue. Auch verkauft habe ich etwas, und ich durfte sogar Bücher signieren, immer ein tolles Gefühl. Dafür habe ich mir aber auch eine Signatur von Markus K. Korb besorgt. Als ich Petra Hartmann sah, ärgerte ich mich, dass ich meine Movenna-Bücher nicht dabei hatte, sonst hätte ich mir noch mehr Unterschriften geholt. Na, es wird noch mehrere Gelegenheiten geben, bei denen ich das nachholen kann.

Ich selbst las um 18 Uhr mit meinen Geschichtenweberkollegen Jörg Olbrich und Bernhard Weißbecker. Jörg erzählte dem guten Dutzend Zuhörern etwas über die Autorengruppe Geschichtenweber. Bernhard präsentierte das Buch „Burgturm im Nebel“ und las seine Geschichte „Ur“. Danach stellte ich das Buch „Pandaimonion – Die Formel des Lebens“ vor, und ich und Jörg lasen jeweils aus unseren Geschichten. Danach gab es von Bernhard noch einen kleinen Ausblick auf das SF-Humor-Buch „Darwins Schildkröte“, das demnächst erscheinen wird. Die Fragerunde blieb kurz und so konnten wir pünktlich den Raum für den nächsten Programmpunkt räumen.
Martin Dembowski, den ich eine Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte, und über dessen Erscheinen ich mich sehr freute, war anwesend. Immerhin gäbe es – glaube ich – den Marburg-Con ohne ihn nicht. Martin hatte die Aufgabe übernommen, einen Nachruf über W. K. Giesa vorzutragen.
Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich die Verleihung des Marburg-Awards, der in diesem Jahr an Tom Cohel ging, nach Bernhard Weißbecker wie im Vorjahr ein Geschichtenweber. Der dritte Platz ging an die Malerin / Zeichnerin / Autorin Chris Schlicht, ebenfalls aus der Geschichtenweber-Schmiede.
März 2008
Ungewöhnliche Ostern haben wir verbracht: Wir waren bei einem Literaturfestival in der Oetinger Villa. Der erste Tag, (Oster-)Samstag:
Der erste Eindruck der Villa, die auf ihrer Internetseite ein bisschen wie ein Gruselhaus aussieht, war beeindruckend. Das Gebäude hat wirklich eine eigene Seele, dachte ich mir, schauen wir mal, ob sie gut oder böse ist. Schade, dass einige Türen und Wände mit Aufklebern übersät sind: antifaschistische Parolen, Terminhinweise, Plakate. Da wurde mir bewusst, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Jukuz betrat, und das mit 40!
An der Kasse fand ich gleich ein bekanntes Gesicht. Markus winkte uns durch. Heute waren wir Gast und brauchten keinen Eintritt zahlen, weil ich am nächsten Tag lesen würde. Jerk und Iris waren auch nicht weit. Der Raum selbst war zum Teil mit aus- und derangierten Poltermöbeln ausgestattet.
Gegen 20 Uhr ging es los, eine Band spielte, Geige und ein selbstgebasteltes Kontrabass (wenn ich das richtig verstanden habe). Die beiden Jungs haben mir Spaß gemacht. Dann die Lesung. Acht Autoren sollten es jeweils an beiden Tagen sein, heute bekamen wir nur die ersten drei mit, weil wir wieder nach Hause mussten. Es ist schwer, als Vortragender über andere etwas zu sagen, in Erinnerung sind mir aber vor allem ein grausamer Handwerker geblieben, der einen harmlosen Fahrradständer umgemacht hat und ein Experiment mit einer Wunderkerze, worauf ich jetzt nicht näher eingehen will (sehr eklig).
Am Ostersonntag war ich dran, leider erst als Vorletzter von acht, denn da haben einige schon geschlafen oder waren bereits nach Hause gegangen. Diesmal haben wir alle Autoren gehört, zuvor noch eine Band (zweimal E-Gitarre) mit eigenwilligen Texten. Hat mir nicht so gut gefallen wie am Tag zuvor. Wer mehr dazu wissen will, kann sich gerne bei mir melden.
Die Autoren waren gut gemischt, wenn auch Gedichte und Kürzestgeschichten die Mehrheit bildeten, von Sozialkritik bis Betroffenheit. Vieles gut, weniges daneben, wie ein scheinbarer Wettstreit, ob man mit elf oder zwölf Flaschen Bier intus noch lesen kann oder die Aufzählung von Schlagzeilen, während man eine Wurst in die Schüssel legt. Besonders gefallen haben mir z. B. einige Texte von Robsie Richter. Da ich die meisten Autoren nicht mit Namen kenne, weiß ich sie leider nicht mehr genau zu benennen. Als etwas Eigentümliches hat sich noch der Superheld „Prinz Valium“ in meiner Festplatte eingebrannt.
Schließlich war ich dran. Schon am Vortag befürchtete ich, nicht so ganz mit meinen Texten hier rein zu passen. Aber das Publikum war gnädig mit mir, hat gelacht, wo es was zu lachen gab, und war am Ende empört über meine Protagonisten. Ich finde das erstaunlich nach diesem Lesungsmarathon, denn immerhin war es bereits Ostermontag, morgens um halb eins. Meine Tochter hat die Lesung mit ihrem MP3-Player aufgenommen. Link 1 / Link 2
Als Fazit bleibt: Es war ein kleines Abenteuer für mich, nicht gefährlich und der gute Ausgang war vorprogrammiert. Ich habe liebe Menschen kennengelernt, u.a. Jörg „Big“ Herbig und der Tontechniker, dessen Namen ich nicht weiß, sowie einen der beiden Gitarrenspieler. Das Publikum war super. Ich habe viele interessante Eindrücke mitgenommen.

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